Der Berufsbildungsbereich in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) dauert maximal zwei Jahre. Nach dem ersten Jahr Berufsbildungsbereich (Grundkurs) erfolgt ein Bericht, der vom Teilnehmer und seinem Gruppenleiter besprochen wird und die weiteren Ziele enthält. Dieser Bericht wird den Vertretern des Fachausschusses vorgelegt und mit diesen besprochen.

Der Fachausschuss ist das Beratungsgremium von Werkstatt, Arbeitsagentur und Sozialhilfe. Kann die Leistungsfähigkeit des Teilnehmers weiter gefördert werden, soll der zuständige Rehabilitationsträger das zweite Jahr im Berufsbildungsbereich (Aufbaukurs) bewilligen.

Der Berufsbildungsbereich gliedert sich in einen Grund- und einen Aufbaukurs von jeweils 12-monatiger Dauer, in denen verschiedene Fertigkeiten im Rahmen von Fachpraxis und Fachtheorie vermittelt werden. Um eine gelungene berufliche Förderung zu erreichen wird aber auch das Selbstwertgefühl des Teilnehmers gestärkt. Sozialverhalten und Arbeitsverhalten werden nach einem individuellen Plan in Teilschritten gefördert. Dabei ist eine realistische Selbsteinschätzung der individuellen Fähigkeiten und Lernbedarfe anzustreben.

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Angebote zur Entwicklung der lebenspraktischen Fertigkeiten werden in Unterrichtsform mit vielen praktischen und konkreten Übungen erlernt. Die Themen sind zum Beispiel: Soziale Normen und Werte, Regeln und Vorschriften im Arbeitsalltag, Arbeitstugenden, Persönliche Hygiene und Gesundheitspflege, Ernährung, Umgang mit Suchtmitteln, Verkehrserziehung, Umgang mit Geld. Im Rahmen von Arbeitsbegleitenden Maßnahmen werden Ausgleichsangebote, wie zum Beispiel Kunst und Sport, aber auch berufsfördernde Maßnahmen wie KuKuK (Kommunikation und Konfliktlösung und Kundenorientierung) angeboten.

Die Bundesagentur für Arbeit fordert von den Trägern seit dem 1. Januar 2013 eine Trägerzulassung nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) für den Berufsbildungsbereich. Der Bereich Berufliche Bildung der Gemeindediakonie Mannheim ist seit Juli 2012 nach AZAV zertifiziert.
Ihre Ansprechpartnerin:<br/><strong>Antonia Lesle (Dipl.-Psych.)</strong>

Ihre Ansprechpartnerin:
Antonia Lesle (Dipl.-Psych.)

Geschäftsbereichsleitung
lesle@diakoniewerkstatt.de

Ihre Ansprechpartnerin:<br/><strong>Chiara Graca (Soz.Päd. (B.A.))</strong>

Ihre Ansprechpartnerin:
Chiara Graca (Soz.Päd. (B.A.))

Sozialdienst
ewen@diakoniewerkstatt.de

Häusschen Diakoniewerkstätten Rhein-Neckar
Berufliche Bildung
Bohnenbergerstraße 4
68219 Mannheim

Telefon: 0621 8561 27
Fax: 0621 8544901