

Kaffeeduft, gute Gespräche und ein herzliches Miteinander: Das Café Noihogge ist aus dem Stadtteil Rheinau nicht mehr wegzudenken. Nun feierte das inklusive Café sein zehnjähriges Jubiläum – ein schöner Anlass, um auf eine besondere Erfolgsgeschichte zurückzublicken.
Am 21. Januar 2016 öffnete das Café unter dem Dach der evangelischen Kirchengemeinde Rheinau erstmals seine Türen. Entstanden ist es aus dem gemeinsamen Projekt „Eine Handvoll Inklusion“ der Evangelischen Kirche Mannheim, der Gemeindediakonie Mannheim und des Diakonischen Werkes Mannheim. Aus dieser starken Kooperation entwickelte sich ein nachhaltiges Angebot, das bis heute fest im Stadtteil verankert ist. Sogar der Name wurde demokratisch gewählt: Die Gäste selbst entschieden sich für „Café Noihogge“.
Jeden Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr treffen sich Menschen aus Mannheim-Rheinau in der Schwabenheimer Straße 2 bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen. Das Besondere: Das Café wird von Menschen mit Behinderung der Gemeindediakonie Mannheim betrieben und von Mitarbeitenden begleitet und unterstützt.
Die Jubiläumsfeier war bestens besucht, fast jeder Platz belegt – auch die regelmäßige Skatrunde durfte natürlich nicht fehlen. Diakonin Margot Maier eröffnete die Feier und dankte den Mitarbeitenden für ihr langjähriges Engagement. Grußworte und Erinnerungen an die Gründungszeit unterstrichen die Bedeutung des Cafés als Ort der Teilhabe. Für beste Stimmung sorgte eine musikalische Einlage mit italienischen Schlagern – erst nach einer Zugabe durften die Sänger die „Bühne“ verlassen.
Bei Kuchen, Sekt und vielen Gesprächen saßen die Gäste noch lange zusammen. Das Café Noihogge zeigt seit zehn Jahren, wie Inklusion im Alltag gelingt – herzlich, lebendig und mitten im Quartier.



