
Politische Entscheidungen bestimmen direkt, wie Menschen mit Behinderung selbstbestimmt leben, arbeiten und teilhaben können. Mit Blick auf die Landtagswahl am 8. März 2026 lud die Diakonie Baden am 20. Februar Landtagskandidat*innen zu einer Gesprächsrunde in die Werkstätten der Gemeindediakonie ein.
Der Einladung waren Landtagskandidierende mehrerer Parteien aus dem Raum Mannheim gefolgt (in alphabetischer Reigenfolge): MdL Dr. Stefan Fulst-Blei (SPD), Anna-Sophie Roth (Kreissprecherin DIE LINKE), Oskar Weiß (FDP) und Staatssekretärin Elke Zimmer (Grüne).
Fokus: Teilhabe, Inklusion und Eingliederungshilfe
Die eingeladenen Kandidat*innen diskutierten mit Mitarbeitenden und Beschäftigten über:
Die Einblicke in den Werkstattalltag durch unsere Vertreter*innen des Werkstattrats machten deutlich: Sozialpolitik muss direkt an der Lebensrealität ansetzen!
„Wer Menschen mit Behinderung in Werkstätten wirklich zuhört, merkt schnell: Gespart werden muss an der Bürokratie – nicht bei der Unterstützung für Menschen mit Behinderung“, erklärte Geschäftsbereichsleiterin Mareike Damm.
Begegnung von Politik und Praxis
Nach der Fragerunde führten die Werkstattleitung die Gäste durch die Werkstätten. Dabei konnten die Politiker*innen persönlich erleben, wie sinnvoll und motivierend die Arbeit für die Beschäftigten ist – und warum verlässliche Unterstützung entscheidend bleibt.
Ziel der Kampagne „Soziales IST Zukunft!“
Die Gesprächsrunde ist Teil der Kampagne der Diakonie Baden und der Liga der freien Wohlfahrtspflege Baden-Württemberg, die politische Entscheidungsträger*innen fachlich fundiert informieren, auf die Bedürfnisse der sozialen Arbeit aufmerksam machen und den direkten Austausch zwischen Politik und Praxis fördern wollen.
Ein anregender und hilfreicher Austausch für beide Seiten! Die Menschen der Gemeindediakonie haben sich sehr gefreut, den Politiker*innen ihren Lebens- und Arbeitsalltag ein Stück weiter näherbringen zu können.
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